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Die Krankenstation möchte ich in zwei Abschnitten errichten, damit möglichst schnell den Menschen geholfen werden kann, die an Verletzungen oder Krankheiten sterben,
an denen auch in Afrika keiner sterben müßte, wenn es eine Minimalversorgung gäbe. Die medizinische Lage ist also katastrophal in Shenga. Es herrschen als Krankheiten Malaria, die jedes Jahr viele Leben fordert,
Bauchwürmer, Onchocercose (Flußfliege, die blind macht), Schlafkrankheit und Tuberkulose.
Aufgrund seiner geografischen Lage ist Shenga sehr arm. Es gibt keine Elektrizität und keine Wasserleitungen. Die
Bevölkerung ist ausschließlich auf die Landwirtschaft angewiesen. Es wird hauptsächlich Reis, Maniok, Hirse, Bananen, Jams und Mais angebaut. Trotz ihrer Armut sind die Menschen in Shenga bereit, sich an dem Projekt
Krankenstation - an ihrem Projekt - zu beteiligen. Wie immer werden sie mich mit Bauwasser, Erde, Sand, Kies und anderen vorhandenen Sachen und Baumaterialien versorgen. Außerdem haben wir schon vom Ortshäuptling
ein Grundstück zur Errichtung der Station bekommen. Es liegt nahe der Kirche und des Pfarrhauses.
Die Diözese Tshumbe ist bereit, uns mit Medikamenten zu versorgen, die sie von der Caritas im Kongo erhält.
Außerdem haben wir in der Diözese eine Krankenpflegeschule. Von dort werden wir mit Krankenschwestern und -pflegern personell versorgt. Der Bischof der Diözese, Dr. Nicolas Djomo, wird auch 2 Ärzte für die
Krankenstation regelmäßig und im Notfall zur Verfügung stellen.
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